tipp_icon1) Die Entscheidung für die falsche Bürofläche kann schnell sehr teuer werden, insbesondere da man sich in der Regel über mehrere Jahre an einen Mietvertrag bindet. Der richtige Berater an Ihrer Seite nimmt Sie an die Hand, analysiert Ihren Bedarf, selektiert nur die passenden Büroflächen und kümmert sich um entsprechende Raumplanungen.


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2) Anders als im Wohnungsmarkt verfügen alle gewerblichen Immobilienberater in Hamburg über ein nahezu identisches Angebot. Eine exklusive Zusammenarbeit mit demjenigen Berater, der Ihnen am kompetentesten, souveränsten und sympathischsten erscheint, sichert die beste Dienstleistung, die objektivste Beratung und garantiert Ihnen eine stressfreie Suche nach dem neuen Unternehmensstandort.


 

3) Die Büromiete pro Quadratmeter bedeutet nicht, dass diese Immobilie auch tipp_icondie günstigste ist. Vielmehr sollten Sie die Kosten pro Arbeitsplatz vergleichen. Für den „stay or leave“-Vergleich sollten also auch zusätzliche Kosten berücksichtigt werden wie Nebenkostenvorauszahlungen, PKW-Stellplätze, Wertsicherungsklauseln, Kosten für die kaufmännische Verwaltung etc.


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4) Die Höhe der Nebenkostenvorauszahlungen sowie ihre einzelnen Positionen variieren stark von Immobilie zu Immobilie, man nennt sie daher nicht umsonst „zweite Miete“.


5) Durch die Übersendung von Immobilienangeboten durch uns oder Wettbewerber entsteht noch lange kein Maklervertrag und somit kein Provisionsanspruch des Beraters Ihnen gegenüber. tipp_iconDie Hamburger Tischregel besagt, dass nur derjenige Vermittler einen Anspruch geltend machen kann, der Sie und den Vermieter „an einen Tisch” gebracht hat, also mit Ihnen die jeweilige Immobilie besichtigt oder in einem persönlichen Termin mit dem Vermieter präsentiert hat. Ohnehin sollte erwähnt werden, dass der Großteil der Immobilienangebote in Hamburg vom Mieter provisionsfrei angemietet werden kann.


6) Die in einem Hamburger Mietvertrag für gewerbliche Räume ausgewiesene Fläche ist in der Regel nicht die tipp_iconvom Unternehmen genutzte Fläche, sondern vielmehr die Summe aus Exklusiv- und Allgemeinfläche (sogenannte GIF-Flächenberechnung). Die Allgemeinfläche beinhaltet einen Anteil an Verkehrs-flächen wie die der Eingangshalle, Treppenpodeste und Aufzugsvorräume, auf die ebenfalls NK-Vorauszahlungen entfallen. Die Allgemeinfläche variiert je nach Bürogebäude zwischen 5% bis 15%.


tipp_icon7) Über die Flächeneffizienz lassen sich enorme Kosten sparen. Bei einer „klassischen Einteilung“ der Räume in Einzel- oder Doppelbüros können 0,2 m zusätzliche Raumtiefe zu einer erheblich größeren Fläche – und damit Mietbelastung – führen.


tipp_icon8) Selbst wenn der grundsätzliche Wunsch besteht, in den derzeitigen Büros zu verbleiben, bringen Sie durch eine „stay or leave“-Analyse Ihren Bestandseigentümer in Zugzwang. Wettbewerb war schon immer der Garant für bessere Verhandlungsergebnisse. Die Nachvermietung einer Fläche kostet den Bestandsvermieter Leerstand (zwischen 6 bis 24 Monate), Ausbau (zwischen 150 EUR bis 500 EUR/m²) + Incentives für einen neuen Mieter (bis zu 10%), Maklerkosten (in Hamburg i. d. R. drei Bruttomonatsmieten).


tipp_icon9) Bürofläche ist nicht gleich Bürofläche und Büromiete nicht gleich Büromiete! Zwar hat sich in Hamburg als Flächenmaß die Berechnung nach gif etabliert, doch einige ältere Immobilien sind auf Basis der Bruttogrundfläche vermessen. Nur wer weiß, welche Angaben er miteinander vergleicht, kann Äpfel mit Äpfeln vergleichen.


tipp_icon10) Die Prüfung von Alternativen oder das Aufnehmen von Verhandlungen mit dem Bestandsvermieter können nie früh genug beginnen. Oft benötigen solche Prozesse Zeit (zwischen 3 bis 12 Monate) und Kündigungsfristen belaufen sich oftmals auf 12 Monate vor Mietvertragsende. Die Besichtigung von alternativen Büroräumen bis zu 18 Monate vor dem eigentlichen Auslaufen des Mietvertrages ist demnach keine Seltenheit.


tipp_icon11) In Verbindung mit der frühzeitigen Verlängerung eines Mietvertrages ist es oftmals möglich, nicht benötigte Büroflächen zurückzugeben. Warum also auf eigene Faust versuchen, die Räume unterzuvermieten?!


12) Der Wert einer Immobilie bemisst sich anhand der bestehenden Mietverträgetipp_icon und dem daraus resultierenden Ertragswert. Als „Wert“ werden also im Grunde die in diesem Bürogebäude abgeschlossenen Mietverträge und darin festgehaltenen Miethöhen veräußert.