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  • 2021-09-24

Arbeitswelt 4.0 - Flexible Working

Erfahrt mehr über einen Trend der Zukunft. Das Thema Flexibilität wird ein maßgebender Treiber im Bereich "New Work".

Was bedeutet eigentlich „flexible working“?

Die Arbeitswelt 4.0 ist bestimmt von dem Wunsch nach Selbstständigkeit und dem persönlichen Wohlergehen. Insbesondere die Pandemie brachte dieses Denken noch einmal weiter voran, weshalb das ebenfalls darauf aufbauende Konzept „flexible working“ an immer mehr Popularität gewann. Auch wenn es bei vielen noch einige Fragen aufwirft, geht es im Grunde um nichts anderes als das Erlauben von Flexibilität in jegliche Richtungen, sodass die Art und Weise die Arbeit zu erledigen, auf den Einzelnen ausgerichtet werden kann. Dabei ist das Bieten von Flexibilität bei den Arbeitszeiten eine der beliebtesten Umsetzungsmöglichkeiten. Die Vorteile? Größere Attraktivität als Arbeitgeber, zufriedenere und damit einhergehend motiviertere Mitarbeiter sowie die steigenden Chancen auf mehr Umsatz, bessere Bewertungen und weniger Kosten.

Die Arbeitswelt steht vor großen Veränderungen und auch Deutschland haben diese inzwischen erreicht. Genrationswechsel und wirtschaftliche Veränderungen sorgen dafür, dass die einstige Industriegesellschaft sich hin zu einer Wissensgesellschaft entwickelt, deren Ansprüche an den Arbeitgeber ganz neue sind. Die eigene Person steht im Mittelpunkt, womit gemeint ist, dass das eigene Wohl Beachtung verlangt. Ein zentraler Punkt dabei ist die Flexibilität am Arbeitsplatz, die es ermöglichen soll, die Gegebenheiten des Jobs besser an sein Privatleben anzupassen.

Die Umsetzung des Konzeptes „flexibles Arbeiten“ erfolgt in den meisten durch flexible Arbeitszeiten und/oder -orte. Die Vorteile sind klar. Flexibles Arbeiten ermöglicht einen besseren selbstbestimmten Tagesablauf, was in der Regel zufriedenere, motiviertere und produktivere Mitarbeiter mit sich bringt. Diese wiederum erledigen ihre Arbeit besser und das Unternehmen wird positive Veränderungen spüren können. Das alles ist insbesondere dank des enormen Fortschrittes in der Technik heute möglich. Doch wie so häufig gibt es auch beim flexible working einen Haken. Der Aspekt der Selbstbestimmung kann zwar erfüllt werden, doch das persönliche Wohlergehen ist nicht unbedingt mehr gesichert durch diese Art und Weise zu arbeiten. Gemeint ist die häufig fehlende Abgrenzung vom Arbeits- und Privatleben aufgrund permanenter Erreichbarkeit sowie die häufig gestellte Frage, ob der Kollege nun auch wirklich seine Arbeit erledigt. Der stetige Stress kann im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass der eigentliche Sinn des flexiblen Arbeitens verfehlt wird. Die Basis hierbei ist Vertrauen und dabei vor allem Vertrauen in sich selbst so wie Vertrauen vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmer, da nun mal beim flexible working die gewisse Kontrolle fehlt.

Doch andere Länder machen es uns vor – mit den richtigen Regeln, kann flexibles Arbeiten ein großer Erfolg werden. Wichtig sei es vor allem, Rahmenbedingungen anzupassen und deutlich zu formulieren, die Führungsarbeit nicht zu vernachlässigen und die Mitarbeiter mit einzubinden, um sowohl das Gemeinschaftsgefühl weiterhin zu stärken als auch die Produktivität zu sichern.

Bevor Ihr nun jedoch einen Schreck bekommt, alles umwerfen zu müssen, soll gesagt sein, dass auch kleine Schritte ein Weg in die richtige Richtung sein können. Fangt mit einem Gespräch mit den Mitarbeitern an oder einem Tag zur Probe in der Woche.



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